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Die Stoffwechseltherapie bringt Ihren Stoffwechsel in eine optimale Ausgangslage auch für weitere therapeutische Reize, z.B. organ- oder funktionskreis-spezifische Homöopathika, da diese über ein intaktes Grundregulations-System dort ankommen, wo sie wirken sollen, und nicht „auf der Strecke“ bleiben.

Auszug aus meinem Buch "Bewusst Sein im Energetischen Kontinuum", 24 - Gleichgewicht zwischen Chaos und Ordnung:

(Ich bitte Sie, die missglückte Übertragung der Schrifttypen und Zeilen-Abstände zu entschuldigen. Auch die anschaulichen Graphiken ließen sich leider nicht übertragen.)

Körperliche Heilung ist nicht ohne Regeneration des Grundsystems möglich. Reinigung von Toxinen und Wiederherstellung der normalen Zusammensetzung der Matrix (materieller Aspekt) sowie ihrer Regulationsfähigkeit (energetischer Aspekt) ist Voraussetzung für das Wirken unserer Selbstheilungskräfte und die Heilung von Organzellen. Ein funktionierendes In einem offenen System, welches von dynamischem Chaos umgeben und durchdrungen ist, lässt sich Stabilität nur erreichen durch Ausgeglichenheit. Deshalb streben wir immer wieder nach der Mitte, wenngleich wir uns mit dem Mittelmass im Alltag einer leistungs- und profitorientierten Gesellschaft auch schwertun.

Heil-mittel (Re-media, Re-medies), die sich ihrer Bezeichnung als würdig erweisen, helfen uns, im Gleichgewicht zu bleiben oder zur Mitte zurückzufinden.

Solange wir leben, ist unser Organismus ein offenes System. Es befindet sich im Fliessgleichgewicht, einem nur scheinbar stabilen, in Wahrheit aber labilen Gleichgewicht – sehr anschaulich als rollende Kugel auf einer gekrümmten Ebene dargestellt.

Dieses labile Gleichgewicht wird durch sehr viele Regulationsmechanismen, welche Dr. med. habil. Wolfgang Lutz und Prof. Dr. agr. Dr. rer. nat. Jürgen Schole in ihrer „Drei Komponenten-Theorie“ zusammenfassen, aufrechterhalten. Ihre umfangreiche Forschungsarbeit „Regulationskrankheiten“ belegt ein geordnetes, hierarchisch strukturiertes Zusammenspiel generalisiert wirkender Regulatoren, der anabolen und katabolen Hormone, mit den zellspezifischen Peptiden. Sie lieferte B. Köhler die empirischen und theoretischen Grundlagen für die Entwicklung des Stoffwechsel-Test und -Therapie-Verfahrens Vega-STT. Sie erklärt, warum gezielte Therapien mit ultrafeinen Signalen wie die Biophysikalische-Informations-Therapie, eine homöopathische Hochpotenz, Farbschwingungen... überhaupt wirken können: Solange die Kugel am obersten Punkt im labilen Gleichgewicht steht, sind die Stabilisierungskräfte gleich Null. Zur Einleitung einer Reaktion braucht es aber nur eine geringe Kraft, denn der Prozess beschleunigt sich lawinenartig von selbst.

Zunächst wird die Homöostase über eine „Basisregulation“ aufrechterhalten, u.a. durch ständig ablaufende und – durch Pufferfunktion ausübende Scavenger – in Grenzen gehaltene Radikalbildung. Radikale dienen u.a. der elektromagnetischen Informationsübertragung und sind lebensnotwendig. Ein Zuviel ist genauso schädlich wie ein Zuwenig. Was zuwenig und was zuviel ist, kann nur bei polarer Betrachtung erkannt werden. So ist das Scavengern, das Abfangen, von Radikalen in akuten Schmerzgebieten segensreich, weil dadurch ihr unphysiologischer Überschuss beseitigt und einer drohenden Gewebezerstörung Einhalt geboten wird – z.B. durch Vitamin E bei rheumatischer Arthritis. Und andererseits ist die Zufuhr von Singulett-Sauerstoff, ein Sauerstoffradikal 1. Ordnung, oder Ozon, ein Sauerstoffradikal 2. Ordnung, im Gebiet einer chronisch degenerativen Entzündung sinnvoll zur Behebung des Radikal-Mangels und zur Zellaktivierung. Dabei wiederum können Radikale 1. Ordnung Radikale 2. Ordnung abfangen.

Solange diese Basisregulation funktioniert und ein Gleichgewicht bei den Radikalen besteht, bedarf es keiner weiteren Mechanismen zur Aufrechterhaltung des labilen Gleichgewichts. Wenn dies aber nötig ist, werden auf der nächsten Stufe Hormone freigesetzt, zum einen das anabol wirkende hypophysäre Wachstumshormon STH und zum anderen die katabol wirkenden Schilddrüsenhormone, Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), und Cortikosteroide der Nebennierenrinde.

Nur wenn die drei Regulatoren STH, Corticoide und T3/T4 im jeweils optimalen Mischungsverhältnis vorhanden sind, ist unser Organismus in der Lage, sein offenes Fliessgleichgewicht zwischen Katabolismus und Anabolismus aufrecht zu erhalten.

Mit dem Stoffwechsel-Test- und Therapie-Gerät Vega-STT nach Dr. med. B. Köhler lässt sich die jeweils erforderliche, regulatorisch wirksame Stoffwechselinformation nicht nur feststellen, sondern auch direkt durch elektromagnetische Signale des entsprechenden Frequenzgemisches übertragen. Durch Resonanz mit den Zellkernen und Information der Steuerelemente unserer Zellen wird eine optimale Eigenregulation auf physiologische Weise – für die meisten meiner Patient/inn/en unmittelbar spürbar – angeregt.

Wenn unser Körper auf Grund von Erschöpfung durch Psychostress, übermässige Beanspruchung, Krankheit, Alter oder Operation nicht mehr ausreichend Regulatoren produzieren kann, ist es hilfreich, diese zuzuführen, aber nur wenn alle drei Faktoren gleichzeitig beachtet und ggf. im richtigen Verhältnis zueinander, und ohne die Eigenproduktion zu unterdrücken, substituiert werden. Denn bei allen länger andauernden, schweren Entgleisungen muss mit einer endokrinen Erschöpfung gerechnet werden.

Die Feinregulation unseres Organismus erfolgt über Zufuhr und Aufnahme von Nährstoffen, das Nervensystem und/oder das anabole Peptid Insulin, das den Zuckerhaushalt reguliert, der durch Kohlenhydratabusus, z.B. ein Zuviel an Süssigkeiten, gestört sein kann.

Das Wachstumshormon Somatotropin, STH, mit seiner Muskel aufbauenden und Fettdepots abbauenden Wirkung, als auch u.a. Thyreotropin, TSH, und das follikel-stimulierende Hormon, FSH (!), wird durch die bei Blutzuckererhöhung mit der Insulin-Ausschüttung gleichzeitig erfolgende und durch Insulin aktivierte Freisetzung des Peptidhormons Somatostatin gehemmt.

Bemerkenswert ist, dass Kartoffeln und Reis mit einem glykämischen Index um 70, sowie insbesondere gekochte Karotten mit glykämischem Index von 92 den Blutzuckerspiegel ähnlich in die Höhe treiben wie Traubenzucker mit glykämischem Index von 100 oder gar Maltose mit einem Index von 105 und Auszugsmehle mit glykämischem Index zwischen 69 (Weissbrot) und 72 (Graubrot). Vollkornbrot und Getreideflocken haben dem gegenüber nur einen glykämischen Index um 50, Spaghetti 61, Bananen 62, Orangen 40, Äpfel 39, Hülsenfrüchte zwischen 30 und 50, Joghurt (einfach) 36, Vollmilch 34, Fruchtzucker 20, Sojabohnen 15, Erdnüsse 13 und frisches Gemüse unter 15, so Dr. med. Martin Noelke.

Durch Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index kommt es zur extrem hohen Insulinausschüttung, so dass der Insulinspiegel gegenüber dem STH-Spiegel dominiert. Die Folge ist ein energiekonservierender Anabolismus in Leber und Fettgewebe, während der Stoffwechsel in allen übrigen Geweben infolge des relativen STH-Mangels, das langfristig die Glukoseaufnahme in die Zellen hemmen würde, katabol einreguliert wird. Wenn dann statt Somatostatin, das die Insulinsekretion normalerweise wieder unterbinden würde, Insulin in die Endo- und Epithelien und das Mesenchym eingeschleust wird, kommt es zur katabolen Entgleisung. Ein hoher Cholesterinspiegel ist Indikator für diese risikoreiche Stoffwechselsituation, so B. Köhler, nicht aber ihre Ursache. Die Muskulatur nimmt ab, das Fettgewebe zu. Für Fette und Proteine gibt es keinen glykämischen Index, denn ihr Verzehr führt in der Regel nicht zu Blutzuckeranstieg und Insulinausschüttung.

Fett allein genossen wirkt katabol. Fette, gesättigte stärker als ungesättigte, in Verbindung mit Eiweiss wirken hingegen anabol.

So liess sich in einem Experiment mit Ratten unter Kohlenhydratrestriktion bei gleichzeitiger Fettreduzierung die Gesamtanabole Aktivität des Serums um ca. 400 % steigern, bei verdoppelter Fettzufuhr jedoch um 4900 %! (s. Schole/Lutz, „Regulationskrankheiten“). „Diese experimentell gewonnenen Erkenntnisse können als Sensation gelten“, so B. Köhler, „da sie die meisten Diätempfehlungen, welche bei katabolen Erkrankungen zu Fettverzicht raten, ad absurdum führen. Wenn nun zu mässigem Fettkonsum geraten wird, lässt sich das natürlich noch spezifizieren. Es sollte auf einen hohen Anteil ungesättigter Omega-3 Fettsäuren geachtet werden, die in einer Öl-Eiweissverbindung eingenommen werden sollten“ (s. die „Öl-Eiweiss-Kost“ nach Dr. J. Budwig).  

Durch Bewegung und sportliche Betätigung wird bekannterweise ein erhöhter Blutzuckerspiegel schnell wieder abgebaut, während Bewegungsmangel eine katabole Stoffwechsellage begünstigt.

Muskulatur und Knochen bilden eine funktionelle Einheit. Bei schwacher Muskulatur sind auch die Knochen keinem Widerstand und somit keinem Wachstumsreiz mehr ausgesetzt. Deshalb stärkt das Aufbauen der Muskulatur durch Krafttraining, z.B. Kieser-Training, auch die Knochen und beugt Osteoporose vor. Eine katabole Stoffwechsellage kann zur Osteoporose führen, da ein in der Folge zunehmend übersäuertes Grundregulationssystem sich zur Abpufferung seiner sauren Valenzen der Mineralien des Knochens bedient. Die Gabe von katabol wirkendem Calcium verschlimmert (!) dann die Situation, während die Einnahme von anabol wirkendem Magnesium und von Silicium, aus dem unser Knochengerüst im Wesentlichen besteht, der Osteoporose vorbeugt und die Knochendichte erhöht.

Auch Gicht ist ein degeneratives Leiden und kann nach B. Köhler als „katabole Form der Gluconeogenese durch Muskelabbau (!) verstanden werden.“ So ist auch hier wichtig, die Kohlehydrate zu meiden. Erst „sekundär spielen die Purinkörper eine Rolle mit.“  

Durch Glukoseüberschuss infolge Fehlernährung oder/und zunehmende „altersbedingte“ Insulinresistenz – infolge Ausbremsung des peripheren Anabolismus über die STH-Hemmung und somit unzureichenden Bau von Rezeptoren für Insulin – kommt es zur nicht-enzymatischen Glykosilierung aller Grundsubstanzkomponenten mit Entwicklung nicht abbaufähiger Stoffwechselprodukte.

Erhöhte Insulinspiegel führen zur Hypertonie. Ein kataboler Stoffwechsel der Gefässendothelien führt zur Arteriosklerose. Nikotin verstärkt den Katabolismus.

Auch psychischer Dauerstress führt über Blockierung des STH-Releasing-Faktors im Hypothalamus zur mangelhaften STH-Sekretion der Hypophyse und somit zur katabolen Stoffwechsellage mit erhöhter Infektanfälligkeit, da infolge mangelnder Eiweisssynthese auch nicht mehr ausreichend Antikörper gebildet werden. 

Bei zu hohem Eiweisskonsum hingegen, durch Cortisonmangel, häufiger aber durch zu rasche Abnahme der Corticosteroide und zu raschen Abbau ihrer Rezeptoren bei mangelnder Hemmung der Peptidsynthese nach „positiver Belastungsadaptation“, also nach erfolgter Anpassung an eine Belastung durch Durchlaufen der Schock- und Gegenschockphase, kommt es zur anabolen Stoffwechselsituation.

Schockerlebnisse führen unmittelbar zu anaboler Entgleisung des Stoffwechsels und sind gekennzeichnet durch Anflutung der übermässig produzierten anabolen Peptide an die inneren Mitochondrien-Membranen, Blockierung der ATP-Synthese u.a. infolge Hemmung der NADH-Ubichinon-Reduktase, sekundärer massiver Histaminfreisetzung und relativ extremen Corticoidmangels.

Psycho-Dauerstress hingegen führt unmittelbar zu kataboler Entgleisung und geht einher mit vermehrter Ausschüttung von Corticosteroiden und Katecholaminen, Zusammenbruch des Synthesestoffwechsels infolge übermässiger Radikalbildung, gestörtem Zusammenspiel von Hypothalamus, Hypophyse und Nebennieren und Blockierung des STH-Releasing-Faktors durch die dauergestresste Psyche direkt, der andernfalls die heilsame Gegenregulation durch Aktivierung der STH-Freisetzung einleiten könnte. 

Die Folgen von Schock und Psycho-Dauerstress werden, so B. Köhler, als „negative Belastungsadaptation“ bezeichnet und führen in die „positive“ oder „negative“ Anergie.

Anabole Entgleisung bedeutet, dass die Synthesen infolge Energiemangel langsamer ablaufen, dass die Zellen sich erst später teilen und entsprechend grösser werden, dass Oxydations- und Hydrolysekapazität sinken, wodurch Epithelien, Endothelien und Basalmembranen immer dicker werden, bis die Hydrolyseaktivität dann zunimmt und die Zellen völlig funktionsunfähig werden.

Katabole Entgleisung ist gekennzeichnet durch Zunahme der Oxydationsaktivität und damit Radikalbildung, Beschleunigung der Zellteilungsrate, wodurch die Zellen in immer kleinerem, unausgereifterem Zustand zur Teilung kommen und die Epi- und Endothelien immer dünner und labiler werden, bis die Zellen schliesslich infolge dann gesteigerter Oxydations- und Hydrolysetätigkeit ganz funktionsuntüchtig werden.  

 

Die Traditionell Chinesische Medizin kennt den Zustand der anabolen Entgleisung als „scheinbares Yin“ und den der katabolen Entgleisung als „scheinbares Yang“.

Ein entgleister Stoffwechsel reagiert auf  j e d e n  weiteren Reiz mit Verstärkung der Entgleisung. Das bedeutet, ein anabol entgleister Stoffwechsel, wie z.B. bei chronischer Polyarthitis, wird durch weitere Reizung, sei sie durch Psychostress oder einen körperlichen Eingriff hervorgerufen, weiter in die Anabolie getrieben, wodurch womöglich ein rheumatischer Schub ausgelöst wird. Eine katabol entgleiste Stoffwechselsituation wird durch Stress – von welcher Ebene auch immer – noch kataboler, da die Möglichkeit zur anabolen Gegenregulation blockiert ist.

 

Aus diesen Erkenntnissen resultiert ein kausales Verständnis der Entstehung chronischer Erkrankungen auf Stoffwechselebene mit gravierenden Konsequenzen für die Therapie! Denn  j e d e  Therapie stellt einen Reiz dar! Deshalb ist die Beachtung und ggf. Korrektur der vorherrschenden Stoffwechsellage vor und während jeder Art von Therapie unabdingbare Voraussetzung für Heilung. Andernfalls kann auch ein in bester therapeutischer Absicht gesetzter Reiz die Gesamtsituation erheblich verschlimmern – insbesondere bei chronischen Erkrankungen mit blockierter und bei funktionellen Störungen mit eingeschränkter Regulationsfähigkeit des Organismus.

 

 

Verkopplung Entkopplung
Schockereignis Psychodauerstress
Eiweissreiche Ernährung Kohlenhydratreiche Ernährung
Unflexibles Denken Chaotischer Lebensstil
Inneres Phlegma Ruhelosigkeit
Anabole Entgleisung Katabole Entgleisung
anabole Regulations- bzw. Adaptationsstörungen bzw. -krankheiten sind auch: Hyperergie, chronische (asthmatische) obstruktive Bronchitis, Sarkoidose, chronische Hepatitis, autoimmune Hepatitis, Nephrotisches Syndrom, perimembranöse oder membranproliferative chronische Glomerulonephritis, rheumatisches Fieber, chronische Polyarthritis, Lupus erythematodes disseminatus, Kardiomyopathien, anaboles Ulcus ventriculi u.a. (nach Schole)

Rheuma (M.Bechterew), Lebercirrhose, MS (nach F.-A. Popp)
katabole Regulations- bzw. Adaptationsstörungen bzw. -krankheiten sind auch: Hypoergie, entzündliche Arthrose, Pneumonie, maligne/fulminante Hepatitis, chronische Pyelonephritis, chronische Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, kataboles Ulcus ventriculi u.a. (nach Schole)

Herzinfarkt, Krebs (nach F.-A. Popp) – mit Ausnahme u.a. Morbus Hodgkin

 

Eine chronische Erkrankung geht immer mit einer Blockierung der Stoffwechselregulation einher. „Stoffwechselblockaden repräsentieren auf materieller Ebene“, so B. Köhler, „eine Disharmonie des menschlichen Schwingungsfeldes mit den Umgebungsquantenfeldern. Die Unfähigkeit zur optimalen Adaptation liegt zum überwiegendem Masse in den individuellen psychischen Stressverarbeitungsprogrammen begründet. In geringerem Ausmasse sind es exogene Faktoren (Zellgifte, ionisierende Strahlen). Anpassung heisst Reizbeantwortung durch Verarbeitung dieser Informationen.“ Reize treffen auf verschiedenen Sinnesebenen ein. Wie wir einen Reiz beantworten ist abhängig von unserer jeweiligen Wahrnehmungsfähigkeit und von unserer Bewertung. Für eine reizadäquate Antwort sind „komplexe Informationsverarbeitungsvorgänge erforderlich, die an die Kopplung der verschiedenen Informationsebenen gebunden sind.“

Eine elastische Kopplung der Informationsebenen, weder zu stark und damit starr und unflexibel, noch zu locker und damit chaotisch, ist optimal und erstrebenswert, damit es im Lauf des Lebens nicht zu Entgleisung oder Entkopplung kommt. Phasen der Rückkopplung und Besinnung auf das Wesentliche sind deshalb immer wieder erforderlich, auf allen und durch alle Ebenen unseres Seins, bis wir dank ununterbrochen bewusster Aufmerksamkeit in ständigem Einklang leben mit allem Was ist.